Am 15. jedes Monats ein neuer Artikel.
15.02.2026
Die Magie der Schöpfung, die nicht kopiert werden kann
Die Liste wird leider immer länger. Ich werde meine Meinung als Schriftsteller darlegen – den Bereich, den ich hier seit geraumer Zeit vertrete. Sicherlich wird künstliche Intelligenz die Zeit minimieren, die ein Autor benötigt, um ein Buch fertigzustellen. Doch genau das ist nicht der Kern der Sache.
Beim Schreiben erschafft jede Autorin und jeder Autor ganze Welten. Und fiktive Charaktere, denen sie reale Existenz verleihen. Sie leben mit ihnen. Sie essen mit ihnen. Sie trinken Kaffee mit ihnen.
Jede Figur kann man mit einer riesigen Pyramide vergleichen, von der der Leser nur die Spitze kennt. Damit diese Spitze jedoch bestehen kann, braucht es auch das Fundament. Und das betrifft ausschließlich den Autor.
Der gesamte Prozess des Schreibens eines Buches besitzt eine besondere Magie. Der Leser wiederum möchte die Meinung des Autors zu einem Thema lesen. Seine eigene Perspektive sehen. Seine Gefühle spüren.
Abschließend lässt sich sagen: Für jede Autorin und jeden Autor hat dieser gesamte Prozess etwas Einzigartiges und Besonderes. Man wird nicht zufällig oder versehentlich Schriftsteller*in. Es ist eine bewusste Entscheidung – für den gesamten Schreibprozess. Der Autor legt dabei seine Seele offen.
Und all das nimmt die künstliche Intelligenz – sowohl dem Schriftsteller als auch dem Leser.
15.01.2026
Einsamkeit als gewählter Raum: Der notwendige Raum der Kreativität
Zu schreiben und Schriftsteller zu werden bedeutet, sich für die Zurückgezogenheit zu entscheiden. Vorsicht — nicht Einsamkeit, sondern Zurückgezogenheit. Zwei Begriffe, die oft verwechselt werden, aber in ihrem Wesen grundverschieden sind. Einsamkeit ist hart, schwer, manchmal unüberwindbar; vor allem aber ist sie ein negatives Gefühl, das isoliert. Zurückgezogenheit hingegen ist eine bewusste Wahl. Sie ist ein stiller Raum, den man sich schafft, um die eigene Stimme ohne Störungen zu hören.
Die Einsamkeit dauert oft länger, als die Seele ertragen kann. Die Zurückgezogenheit jedoch bleibt nur so lange, wie es die Kreativität verlangt. Sie kommt, begleitet den schöpferischen Prozess und tritt dann leise zurück — zurücklassend Worte, Bilder, ganze Welten. Sie ist kein Rückzug vom Leben, sondern eine Rückkehr zu ihm, reicher und tiefer als zuvor.
Bist du bereit, diese Entscheidung zu treffen? Die Stille ohne Angst anzunehmen und sie in Schöpfung zu verwandeln? Dann bist du bereit, Schriftsteller zu werden — und ganz allgemein: Künstler.
15.12.2025
Wenn eine Geschichte an Weihnachten entsteht
In zehn Tagen ist Weihnachten! Ein Fest, das – wie jedes andere – keine besonderen Worte braucht, um seine Schönheit zu zeigen. Man braucht keine Adjektive, die Farben, Geschmäcker, Düfte oder Melodien hervorheben. Es genügt, einfach zu sagen, dass Weihnachten ist, und alles entsteht von selbst im Kopf. Es ist schließlich ein Familienfest und eine Gelegenheit zur Erholung – körperlich und geistig. Trotz dieser entspannten Atmosphäre kann ein Treffen mit Freunden oder sogar ein Spaziergang über einen Weihnachtsmarkt eine Geschichte entstehen lassen. Und wenn es dazu noch schneit, reicht manchmal schon das allein. Kreativität und Inspiration kennen keine festen Zeiten und keine Feiertage oder Pausen. Was du tun musst, ist immer bereit zu sein. Man weiß nie, wo, wie oder wann eine Geschichte beginnt.
15.11.2025
Was mich zum Schreiben inspiriert
Inspiration kann überall verborgen sein – in einem Bild, in einem Gespräch, in einem zufälligen Moment des Alltags.
Manchmal kann ein einfacher Spaziergang durch die Nachbarschaft eine Geschichte entstehen lassen. Andere Male ist es ein Buch, ein Film oder eine musikalische Melodie, die den Weg zu neuen Gedanken öffnet.
Für mich ist das Schreiben eine Möglichkeit, diese kleinen Lebensfragmente festzuhalten, die sonst im Laufe der Zeit verloren gehen würden. Es ist der Versuch, Gefühlen Ausdruck zu verleihen, die sich auf andere Weise nur schwer ausdrücken lassen.
Vielleicht ist die größte Inspirationsquelle der Mensch selbst – seine Geschichten, seine Freuden und seine Herausforderungen. Durch sie finde ich immer etwas Neues zu sagen, etwas Neues zu schreiben.
15.10.2025
Nun ist also die Zeit gekommen, in der die Technologie einen kraftvollen Eintritt in die Literatur vollzieht.
Wir alle, die wir uns – der eine mehr, der andere weniger – mit künstlerischem Schaffen beschäftigen, möchten diese Schönheit der Kreativität gern fern vom KI-Einfluss bewahren.
Aber ist das überhaupt möglich? frage ich mich …
Das Problem wird jedoch noch ernster, da immer mehr Menschen ein Laptop oder Smartphone benutzen – mit der Folge, dass wir Gefahr laufen, das Schreiben zu verlernen, falls es nicht schon geschehen ist.
Und dieses Problem betrifft vor allem die kommenden Generationen, die vielleicht gar nicht mehr schreiben müssen.
Sollten wir also nicht manches im Umgang mit der Technologie überdenken – solange es noch nicht zu spät ist?
Der Vormarsch der Technologie ist unvermeidlich. Wir können ihn nicht vermeiden – nur hinauszögern.
15.09.2025
Der Anfang einer Reise ins Schreiben
Seit ich mich erinnern kann, begleiten mich Geschichten. Kleine Erzählungen, Eindrücke aus dem Alltag und Gedanken, die darauf bestanden, Worte auf dem Papier zu werden.
Schreiben ist nicht nur ein Prozess; es ist eine Reise. Eine Reise, die dich lehrt, die Welt mit anderen Augen zu betrachten, neue Facetten deiner selbst zu entdecken und Gefühle mit anderen zu teilen.
Mit diesem Blog möchte ich ein kleines Fenster in meinen Weg öffnen. Momente, Gedanken und auch kleine Ausschnitte aus Werken zu teilen, die noch in Vorbereitung sind oder in Schubladen verborgen liegen.
Ich freue mich darauf, diese Reise gemeinsam zu teilen.
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